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Forschung am Lehrstuhl Landschaftsökologie und Landschaftsplanung

Die meist interdisziplinär ausgerichteten Forschungsaktivitäten am Lehrstuhl Landschaftsökologie und Landschaftsplanung reichen von der (raum- bzw. landschaftsbezogenen) Grundlagenforschung bis hin zur angewandten Forschung.

Da es im Bereich der Grundlagenforschung v. a. um den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn geht, steht dort die Überprüfung sowie die Weiterentwicklung raum- bzw. landschaftsbezogener Theorien bzw. daraus abgeleiteter Hypothesen mit Hilfe wissenschaftlich anerkannter Methoden und Modelle im Vordergrund. Zum Einsatz kommen hier statistische (konfirmative oder explorative) Methoden; in der explorativen Forschung werden neben quantitativen zusätzlich auch qualitative Methoden genutzt.

In der angewandten Forschung stehen dagegen konkrete Problemstellung und Anwendungskontext im Mittelpunkt der Betrachtung. Die Forschungsaktivitäten haben insbesondere in der Kundenauftragsforschung oft transdisziplinären Charakter. Die relevanten Kriterien sind hier Kundennutzen und Kundenzufriedenheit.

 

Grafik Forschung LLP © Gruehn 2007​/​TU Dortmund

Der Lehrstuhl Landschaftsökologie und Landschaftsplanung versteht sich als Akteur auf unterschiedlichen Ebenen der Forschung. Diese umfassen die lokale Ebene (mit kommunalem oder konkretem Projektbezug), die regionale Ebene (Ruhrgebiet, Land Nordrhein-Westfalen) die nationale (Bundesrepublik Deutschland) sowie die internationale Ebene (mit den Schwerpunkten Europa, Asien, USA). Insbesondere die internationale Kooperation im Rahmen von Forschungsnetzwerken gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Es existieren folgende Forschungsschwerpunkte:

  • Validierung und Entwicklung landschaftsökologischer und -planerischer Methoden, insbesondere zur Bewertung und Optimierung von Landschaftsfunktionen sowie des Landschaftsbildes;
  • Raum- und landschaftsbezogene Klimafolgen;
  • Konzepte für eine nachhaltige Landnutzung;
  • Kulturlandschaftsforschung;
  • Empirische Wirkungsforschung und Evaluation von Umweltplanungs- und Förderinstrumenten;
  • Weiterentwicklung und Effektivierung landschafts- und umweltplanerischer Instrumente (einschließlich UVP und SUP), insbesondere auch partizipativer Planungsinstrumente, -verfahren und-methoden, auch unter Einsatz neuer Technologien;
  • Freiraumforschung, Freiraumpolitik, Flächenhaushaltsmanagement;
  • Wirkungen von Freiräumen auf den Grundstückswert.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

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